IAB Newsletter Oktober 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

Adblocker erfreuen sich auf User-Seite grosser Beliebtheit, da die Webseiten durch dessen Aktivierung in der Regel schneller laden und die Werbung dem Nutzer nicht mehr aufgedrängt wird. Aus Sicht der Publisher gefährden Adblocker deren wirtschaftliche Erlössituation, sofern diese ihre Inhalte ganz oder teilweise über Werbeeinnahmen finanzieren. Deshalb bitten viele bekannte Seiten ihre Nutzer, keinen Adblocker zu benutzen.

In einer globalen Studie mit den Namen «The Cost of Ad Blocking» bezifferten 2015 Adobe und Pagefair den durch die Programme verursachten Ausfall an Werbeumsätzen auf 21,8 Milliarden US-Dollar. In dieser Ausgabe des IAB Newsletters heben unsere Autoren hervor, darum dieser Umstand nicht nur als Risiko zu betrachten ist, sondern auch als Chance angesehen werden kann.

Ausserdem stellen wir Ihnen die neue Gemeinschaftsstudie zum Mediennutzungsverhalten in der D-A-CH Region vom deutschen Bundesverband Digitale Wirtschaft, dem iab austria und der IAB Switzerland vor.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,

David Burst
Präsident IAB Switzerland

Es ist eines der am heissesten diskutierten Themen der Branche: Adblocker und ihre Bedeutung für die Werbeindustrie. Einige sehen in ihnen eine reale Bedrohung, andere eine Chance, Werbung per se zu überdenken und neue, kreativere Wege zu gehen, um den User wieder zu erreichen. Durch die auf der dmexco neu gegründete Coalition for Better Ads hat das Thema wieder an Fahrt aufgenommen. Ein Gewinner der Debatte steht aber bereits fest: Der Internetnutzer! Denn auch wenn Adblocker Werbungtreibenden und Publisher Verluste in Milliardenhöhe bescheren, zwingen sie die gesamte Wirtschaft umzudenken. Eine Tatsache, die viele Experten schon lange für nötig halten.

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«The ad industry has failed to auto-regulate itself and forgot to consider the end user experience. The rise of Adblocking is a response and a consequence of that negligence», schreibt Mehdi Doudi, CEO & Co-Founder von Catchpoint Systems, in seinem Blog nach dem am 14. September 2015 bekannt wurde, das Apple ab Start des iOS9 auch «third-party» Apps zulassen wird. Bereits einen Tag nach dem Launch stiegen zwei Adblocking-Apps in die Top 5 der App-Charts von Apple auf. Das war sozusagen der offizielle Start von massentauglichem Ablocking auf dem Smartphone, nachdem das Desktop-Blocking schon seit längerem lanciert war. Im März 2016 waren gemäss Pagefair bereits über 400 Millionen Adblockers auf mobilen Geräten aktiv.

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“It’s a publisher’s problem”, those are the words heard from a conglomerate CPG senior executive at a marketing event recently. We must agree to disagree as we are all in this together, yet publishers must take a strong stance and take the lead. Since the beginning of the open web, publishers have used display ads as a way to monetize their journalistic content. In fact, it was 1994 when the first display ad appeared on the web and the underlying method of monetization has remained relatively the same. But who is to blame? The web wasn’t planned or structured in any way. It was designed to be open, thriving with innovation and business models never seen before. We didn’t know better and new technologies came to fruition guaranteeing simple ways for publishers to monetize their audiences.

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Die Internetnutzung dominiert, mehr als die Nutzung anderer Medien, unseren Alltag. Denn sie ist flexibler, dynamischer und lässt sich einfacher an individuelle Bedürfnisse anpassen. Über Smartphones und andere mobile Endgeräte nimmt der mobile Internetkonsum weiter zu. Die ständig steigende Leistungsfähigkeit von Smartphones fördert die orts- und standortungebundene Erreichbarkeit zahlloser Online-Services. Das Mobiltelefon wird von rund 70 Prozent der Internet-Nutzer im DACH-Raum für Onlinesurfen verwendet.  Smart-TV und Wearables liegen zwar noch auf deutlich niedrigeren Niveaus, zeigen mit hohen Nutzungszuwächsen gegenüber dem Vorjahr aber Potenzial. Diese und weitere Mediennutzungsentwicklungen werden in einer soeben veröffentlichten Gemeinschaftsstudie für die DACH-Region vom deutschen Bundesverband Digitale Wirtschaft, dem iab austria und der IAB Switzerland vorgestellt. Sie ist ab sofort bei der IAB Switzerland zu beziehen.

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5. Ausgabe der führenden Schweizer Business Konferenz für Digitale Transformation mit dem «Who-is-Who» der internationalen Wirtschaft

Jährlich lädt das WORLDWEBFORUM ikonische Führungspersönlichkeiten und Pioniere aus diversen Bereichen der globalen Wirtschaft nach Zürich ein, um zu aktuellen Themen und Herausforderungen rund um die Digitalisierung zu referieren und diskutieren.

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