Seit dem 25.5.18 gelten für die Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten von Mediennutzern in der EU die Bestimmungen der EU Datenschutzgrundverordnung DSGVO.

Die Verbände IAB Switzerland, LSA und VSM haben unabhängig von der Anwendbarkeit des DSGVO im Einzelfall eine Empfehlung für Schweizer Medienanbieter, Media- und Kommunikationsagenturen ausgearbeitet, die primär zum Ziel hat, das Vertrauen der Nutzer in Schweizer Medienangebote durch einen verantwortungsvollen Umgang mit personenbezogenen Daten zu sichern. Nutzer von Schweizer Medienangeboten sollen unabhängig von ihrem Aufenthaltsort einen Schutz ihrer persönlichen Daten geniessen, der gegenüber Schutzniveau in der EU gleichwertig ist.

Die Empfehlung bezieht sich auf Online-Werbeformen und Websites und gibt einen schnellen, praxisbezogenen Überblick über die wichtigsten Anforderungen der DSGVO für die Medienbranche. Dabei wird die Methodik aufgezeigt, wie die DSGVO für bestimmte Bedürfnisse anzuwenden ist. Zusätzlich beinhaltet die Empfehlung eine Orientierungshilfe für Inhalt und Gestaltung einer Datenschutzverordnung.

 

Update Dezember 2020

Hohe Bussen der EU Datenschutzbehörden und Urteile zur Notwendigkeit einer Einwilligung für Cookies haben die Online Medienbranche seit Einführung der DSGVO im Jahr 2018 auf Trab gehalten. Schliesslich ist mit dem EuGH Urteil Schrems II im Jahr 2020 auch noch der für Datentransfers aus der EU in die USA hilfreiche „Privacy Shield“ dahingefallen. Der Schweizer EDÖB reagierte umgehend und setzte dieses beliebte Mittel der Selbstregulierung für US Unternehmen auch für unser Land ausser Kraft. Seither müssen Exporteure von Personendaten mit vertraglichen und technischen Massnahmen für einen angemessenen Datenschutz bei Empfängern in den USA (und anderen Drittstaaten ohne gleichwertigen Datenschutz) besorgt sein, was in der Praxis zu grosser Unsicherheit führt. Seit November 2020 ist die langjährige Revision des Schweizer Datenschutzgesetzes abgeschlossen. Auch wenn dieses erst 2022 in Kraft treten dürfte, wirft es seine Schatten voraus. All diese Entwicklungen sind in die im Dezember 2020 überarbeitete Branchenempfehlung von IAB, VSM und LSA eingeflossen

 

Die neue Branchenempfehlung kann für Mitglieder bei den drei Verbänden IAB, LSA und Verband Scweizer Medien bezogen werden (Nicht-Mitglieder der Verbände gegen eine Schutzgebühr von CHF 95.-).

Interessierte melden sich unter contact@iab-switzerland.ch

In diesem Jahr läuft alles anders, so auch die Verleihung des zehnten Digital Marketing Awards, mit dem die IAB Switzerland besondere Leistung im Digital Marketing auszeichnet. Eine Fachjury wählt die Preisträger in den Kategorien «Digital Marketer of the Year», «Digital Agency of the Year» und «Digital Entrepreneur of the Year». Von der IAB Academy wird der «Digital Newcomer of the Year» gekürt. Jörg Eugster erhält den «Digital Lifetime Award». Anstelle der Awardshow gibt es in diesem Jahr eine kurze Filmdokumentation zu den Gewinnern.

Vorgesehen war die Awardshow im Rahmen der Konferenz DEX. Nun sind leider beide Events der Pandemie zum Opfer gefallen. Nichtsdestotrotz brauchen wir in diesem Krisenjahr auch gute Nachrichten und die kann die IAB Switzerland mit der Verleihung der diesjährigen Digital Marketing Awards liefern! Eine Fachjury, bestehend aus dem IAB Vorstand und dem IAB Advisory Board sowie Vertretern des Schweizer Werbe-Auftraggeberverbandes (SWA) und von Leading Swiss Agencies (LSA), wählte die Gewinner in den Kategorien «Digital Marketer of the Year», Digital Agency of the Year sowie den neuen Award für den «Digital Entrepreneur of the Year». Zusätzlich kürt die IAB Academy den «Digital Newcomer» und die IAB Switzerland vergibt im Jubiläumsjahr wieder einen Digital Lifetime Award.

Hier gelangen Sie zum Awardvideo.

Lidl Schweiz zum Digital Marketer of the Year 2020 gekürt

Nominiert für den Award wurden Unternehmen, die mit ihren digitalen Werbekampagnen im vergangenen Jahr aufgefallen sind. Zu den nominierten Unternehmen zählten Audi, Emmi, Lidl Schweiz und Rivella.

Den Preis erhält in diesem Jahr Lidl Schweiz. Das Unternehmen investiert viel in die digitale Werbung, glaubt an die Werbewirkung und nutzt grosse Werbeformen sowie Branding-Produkte, um ihre Marke und die Produkte den Kunden zu präsentieren.

Ads&Figures darf sich Digital Agency of the Year nennen

Den Award verdient die Agentur, die über den gesamten Kunden- und Verkaufszyklus digitale Marketing-Massnahmen nachhaltig und strategisch einsetzt. Die Jury durfte ihre Auswahl aus den folgenden nominierten Agenturen treffen: ads&figures, Farner Consulting, MediaCom und Mediakanzlei.

Gewonnen hat die Berner Agentur ads&figures AG. Als spezialisierte Performanceagentur ist ads&figures sehr stark in den Disziplinen Search, Social, Video und Data Driven Marketing. Seit ihrem Start 2016 hat die Agentur gezeigt, dass sie ihre Projekte mit viel digitalem Know-how führt und eine Bereicherung für die Schweizer Agenturwelt ist.

«Digital Entrepreneur of the Year» geht an Sam Lutz

Die digitale Werbebranche hat viele spannende Jungunternehmen im Technologiebereich hervorgebracht. Die IAB Switzerland möchte diese Initiativen würdigen und hat darum in diesem Jahr eine neue Award-Kategorie geschaffen. Nominiert wurden in dieser Kategorie Stephan Frey von Attackera, Sam Lutz von Drop8 sowie Ginette Lumbiarres und Alban Grossenbacher von goTom. Sam Lutz, Spezialist im Data Driven Advertising, gewinnt den Award für die Gründung und den erfolgreichen Aufbau seiner Firm Drop8 AG.

IAB Academy zeichnet Digital Newcomer of the Year aus

Marei Pross (Lindt & Sprüngli AG) erhält den Award «Digital Newcomer of the Year». Die IAB Academy zeichnet mit diesem Award die Absolventin mit dem besten Resultat bei der Abschlussprüfung des Diplomlehrgangs «Digital Marketing Grundkurs» im vergangenen Jahr aus.

Jörg Eugster erhält den Digital Lifetime Award

Im Jubiläumsjahr wird erneut der Digital Lifetime Award für besondere Verdienste verliehen. Die Auszeichnung erhält Jörg Eugster, der seit über 20 Jahren einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der digitalen Werbebranche der Schweiz leistet. Er ist Gründer digitaler diverser Plattformen und gibt sein Wissen als Speaker sowie als Autor weiter. Mit wifimaku hat er eine in der Schweiz einmalige Wissensplattform im Digital Marketing geschaffen.

HIER gelangen Sie zum Awardvideo

In diesem Jahr läuft alles anders, so auch die Verleihung des zehnten Digital Marketing Awards, mit dem die IAB Switzerland besondere Leistung im Digital Marketing auszeichnet. Eine Fachjury wählt die Preisträger in den Kategorien «Digital Marketer of the Year», «Digital Agency of the Year» und «Digital Entrepreneur of the Year». Von der IAB Academy wird der «Digital Newcomer of the Year» gekürt. Jörg Eugster erhält den «Digital Lifetime Award». Anstelle der Awardshow gibt es in diesem Jahr eine kurze Filmdokumentation zu den Gewinnern.

Vorgesehen war die Awardshow im Rahmen der Konferenz DEX. Nun sind leider beide Events der Pandemie zum Opfer gefallen. Nichtsdestotrotz brauchen wir in diesem Krisenjahr auch gute Nachrichten und die kann die IAB Switzerland mit der Verleihung der diesjährigen Digital Marketing Awards liefern! Eine Fachjury, bestehend aus dem IAB Vorstand und dem IAB Advisory Board sowie Vertretern des Schweizer Werbe-Auftraggeberverbandes (SWA) und von Leading Swiss Agencies (LSA), wählte die Gewinner in den Kategorien «Digital Marketer of the Year», Digital Agency of the Year sowie den neuen Award für den «Digital Entrepreneur of the Year». Zusätzlich kürt die IAB Academy den «Digital Newcomer» und die IAB Switzerland vergibt im Jubiläumsjahr wieder einen Digital Lifetime Award.

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Lidl Schweiz zum Digital Marketer of the Year 2020 gekürt

Nominiert für den Award wurden Unternehmen, die mit ihren digitalen Werbekampagnen im vergangenen Jahr aufgefallen sind. Zu den nominierten Unternehmen zählten Audi, Emmi, Lidl Schweiz und Rivella.

Den Preis erhält in diesem Jahr Lidl Schweiz. Das Unternehmen investiert viel in die digitale Werbung, glaubt an die Werbewirkung und nutzt grosse Werbeformen sowie Branding-Produkte, um ihre Marke und die Produkte den Kunden zu präsentieren.

Ads&Figures darf sich Digital Agency of the Year nennen

Den Award verdient die Agentur, die über den gesamten Kunden- und Verkaufszyklus digitale Marketing-Massnahmen nachhaltig und strategisch einsetzt. Die Jury durfte ihre Auswahl aus den folgenden nominierten Agenturen treffen: ads&figures, Farner Consulting, MediaCom und Mediakanzlei.

Gewonnen hat die Berner Agentur ads&figures AG. Als spezialisierte Performanceagentur ist ads&figures sehr stark in den Disziplinen Search, Social, Video und Data Driven Marketing. Seit ihrem Start 2016 hat die Agentur gezeigt, dass sie ihre Projekte mit viel digitalem Know-how führt und eine Bereicherung für die Schweizer Agenturwelt ist.

«Digital Entrepreneur of the Year» geht an Sam Lutz

Die digitale Werbebranche hat viele spannende Jungunternehmen im Technologiebereich hervorgebracht. Die IAB Switzerland möchte diese Initiativen würdigen und hat darum in diesem Jahr eine neue Award-Kategorie geschaffen. Nominiert wurden in dieser Kategorie Stephan Frey von Attackera, Sam Lutz von Drop8 sowie Ginette Lumbiarres und Alban Grossenbacher von goTom. Sam Lutz, Spezialist im Data Driven Advertising, gewinnt den Award für die Gründung und den erfolgreichen Aufbau seiner Firm Drop8 AG.

IAB Academy zeichnet Digital Newcomer of the Year aus

Marei Pross (Lindt & Sprüngli AG) erhält den Award «Digital Newcomer of the Year». Die IAB Academy zeichnet mit diesem Award die Absolventin mit dem besten Resultat bei der Abschlussprüfung des Diplomlehrgangs «Digital Marketing Grundkurs» im vergangenen Jahr aus.

Jörg Eugster erhält den Digital Lifetime Award

Im Jubiläumsjahr wird erneut der Digital Lifetime Award für besondere Verdienste verliehen. Die Auszeichnung erhält Jörg Eugster, der seit über 20 Jahren einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der digitalen Werbebranche der Schweiz leistet. Er ist Gründer digitaler diverser Plattformen und gibt sein Wissen als Speaker sowie als Autor weiter. Mit wifimaku hat er eine in der Schweiz einmalige Wissensplattform im Digital Marketing geschaffen.

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Das neue Datenschutzgesetz: Was ändert sich? Was ist zu tun im Bereich der Werbung?

 

Am 25. September 2020 hat das Schweizer Bundesparlament die Totalrevision des Datenschutzgesetzes (DSG) verabschiedet, nachdem die letzte Differenz beim Profiling bereinigt werden konnte. Wenn Sie erfahren wollen, was sich wirklich ändert und was es im Bereich der Werbung zu tun gibt, dann nehmen Sie an unserem Webinar teil. Datenschutzexperte David Rosenthal erläutert Neuerungen und Handlungsbedarf für Medien, Agenturen und Werbeauftraggeber im Gespräch mit Rolf Auf der Maur, beide Partner des Anwaltsbüros VISCHER. Für Mitglieder ist das Webinar kostenlos.

 

Benutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen bereits vorher zu stellen: dataprivacy@vischer.com. Auch während dem Webinar besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

 

Das Webinar wird in deutscher Sprache durchgeführt und aufgezeichnet, Hier geht es zur Anmeldung.

Die Verbände IAB Switzerland, Leading Swiss Agencies LSA und der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband SWA publizieren im Rahmen ihrer Transparenzinitiative die neuesten Quartalszahlen zu den Sichtbarkeitsraten für Werbeeinblendungen sowie zu Ad Fraud. Im dritten Quartal ist die Gesamtvisibilität zwar minimal gesunken, der Bereich Mobile weist jedoch höhere Zahlen aus als zuvor. Die Ad Fraud-Werte wurden von den Publishern mit unter 2% gemessen.

Im Rahmen der Transparenzinitiative der drei Schweizer Werbeverbände werden erneut die Visibiltätsraten der grossen Vermarkter und Publisher in der Schweiz publiziert. Erfreulicherweise erreicht der Bereich Mobile eine Sichtbarkeitsrate von 61,4% (Q2: 56,5%) und hat damit den höchsten Wert in diesem Jahr erlangt. Im Bereich Desktop beträgt die Visibility-Rate im dritten Quartal 57,1% (gegenüber 66,2% im Q 2). Die gesamte Visibilitätsrate ist damit im dritten Quartal leicht von 60.8% auf 59,2% gesunken.

Die Messung basiert auf 4.22 Mrd. AdImpressions und wurde bei den Publishern mit folgenden Tools vorgenommen: Admeira: Xandr und Google Ad Manager, Goldbach / TX Markets: Integral Ad Science (IAS) und Google Ad Manager, Audienzz: Xandr, Romandie Network: Smart Adserver, Watson: Google Ad Manager. Nach IAB-Standard muss die minimale Visibilität 50% der Pixel während 1 Sekunde betragen, damit eine AdImpression abgerechnet wird.

Gleichzeitig publizieren die grossen Schweizer Medienhäuser und Vermarkter ihre aktuellen Zahlen zu Ad Fraud. Hier kann ein leichter Anstieg im Vergleich zum vorherigen Quartal festgestellt werden. Insgesamt liegen aber alle Schweizer Medienhäuser unter 2%.

Weitere Informationen sowie Publikationen zu der Transparenzinitiative stellen die Verbände unter www.iab-switzerland.ch, www.leadingswissagencies.ch bzw. www.swa-asa.ch zur Verfügung.

Download Medienmitteilung auf Deutsch

Download Medienmitteilung auf Französisch

Nachdem eine Besserung der Situation in Bezug auf Live-Veranstaltungen bis auf Weiteres nicht in Sicht ist, hat sich die IAB Switzerland entschlossen, ihre Konferenz DEX20 auf nächsten Herbst zu verschieben. Bereits erworbene Tickets werden zurückerstattet.

Ein spannendes Programm, motivierte Sponsoren und eine tolle Location hätten einen besonderen Event für die Digital Marketing Branche garantiert. Die Digital Experience Konferenz lebt jedoch neben den Vorträgen auf der Main-Stage von vielen kleinen Formaten wie den Masterclasses oder den Workshops und vom persönlichen Austausch in den Lounges oder bei der Aftershow-Party. Da das Konzept aufgrund der aktuellen Lage nicht realisierbar wäre, hat man sich bei der IAB Switzerland schweren Herzens entschlossen, den Event in diesem Jahr abzusagen.

Als Zeitpunkt für die nächste Durchführung der Digital Experience Konferenz DEX wird der Herbst 2021 angestrebt. Bis dahin sollte sich die Situation in Bezug auf Grossveranstaltung gebessert haben. Auch die zahlreichen Sponsoren begrüssen die Verschiebung der Konferenz in den nächsten Herbst.

Für die Studie, die die Verbände IAB Switzerland, Leading Swiss Agencies (LSA) und Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) in Kooperation mit zulu5 im ersten Halbjahr 2020 durchgeführt haben, wurden über 1 Million nationale und internationale potentiell markenschädliche Internet-Domains analysiert. Es liess sich feststellen, dass im ersten Halbjahr 2020 Werbeanzeigen von 46 % der 100 grössten Schweizer Werbetreibenden in digitalen Umgebungen geschaltet wurden, deren Assoziation als schädlich für die jeweilige Marke betrachtet werden könnte.

Brand Safety ist für die Werbeverbände IAB, LSA und SWA ein sehr relevantes Thema. So publizierten sie im Juli ein Whitepaper, das die Schaffung eines einheitlichen Verständnisses der Begrifflichkeiten rund um Brand Safety beinhaltet. Mit dem neuen Brand Safety Report, der in Kooperation mit dem auf Markensicherheit spezialisierten Unternehmens zulu5 erstellt wurde, folgt nun ein umfassender Bericht, für den digitale Werbung der 100 grössten Schweizer Werbeauftraggeber sowie exponierter Branchen hinsichtlich Brand Safety untersucht und analysiert wurde. Unterschieden wird in dem Report in Legal Safety (d.h. Werbeumfelder, die gegen Recht oder Werberichtlinien verstossen) und Brand Suitability, worunter die markenspezifischen Sicherheitsanforderungen zu verstehen sind. Die Crawler von zulu5 durchsuchten im ersten Halbjahr 2020 gemäss einem «outside-in»-Ansatz das Internet und durchkämmten Webseiten, um sie zu auditieren und zu erfassen, welche Anzeigen auf potenziell markenschädlichen Seiten erscheinen. Bei der Analyse zeigte sich, dass zwar durchaus viele Brand Safety-kritische Fälle registriert wurden, jedoch 54% der Marken nicht oder kaum exponiert waren.

Die Betrachtung verschiedener Branchen ergab, dass die Freizeitindustrie (inkl. Gaming) das grösste Risiko dabei aufwiesen, ihre digitale Werbung in markenkritischen Umgebungen zu schalten, gefolgt von Wohltätigkeit und soziale Plattformen, regierungsnahen Organisationen, religiösen/spirituellen Organisationen sowie Ausbildung/Weiterbildung. Generell konnte beobachtet werden, dass Werbetreibende, die angetrieben durch die Möglichkeiten Corona-bedingter Änderungen des Konsumentenverhaltens neu im digitalen Raum Werbung schalteten, einem höheren Risiko ausgesetzt waren in markenkritischen Umgebungen Werbung zu platzieren, als etablierte digitale Werbetreibende.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es seit 2017 aufgrund internationalen Drucks bei wichtigen Werbeplattformen (u.a. YouTube und Facebook) einige Fortschritte bezüglich der Verringerung der Gefährdung durch nicht markensichere Inhalte gab. Das Thema bleibt jedoch auch in der Schweiz eine ständige Herausforderung, weshalb die Werbeverbände mit der Transparenzinitiative weiterhin regelmässig über die aktuelle Situation in Bezug auf Brand Safety berichten werden. Ziel soll es sein, eine 100-prozentige Brand Safety zu erreichen, was das aktive Zusammenspiel aller beteiligten Akteure erfordert.

Der «Brand Safety Report» sowie das «Whitepaper Brand Safety» stehen unter www.iab-switzerland.ch, www.leadingswissagencies.ch sowie www.swa-asa.ch gratis zum Download zur Verfügung.

Zum direkten Download hier klicken.

Nachdem die Sichtbarkeitsraten der Werbeeinblendungen von den Verbänden IAB, LSA und SWA im Mai erstmals für die Schweiz publiziert wurden, können nun die Werte für das zweite Quartal bekanntgegeben werden. Die Werte für die Schweiz sind dabei im Vergleich zum ersten Quartal leicht gesunken.

Im Rahmen der Transparenzinitiative der drei Schweizer Werbeverbände werden erneut die Visibiltätsraten der grossen Vermarkter und Publisher in der Schweiz publiziert. Dabei lässt sich für das zweite Quartal ein leichter Rückgang feststellen. Im Bereich Desktop beträgt die Visibility-Rate im zweiten Quartal 66,2 % (gegenüber 71,1% im Q.1). Der Bereich Mobile erreicht eine Sichtbarkeitsrate von 56,5% (Q1: 61,2%). Die gesamte Visibilitätsrate ist damit von 65.1% auf 60.8% gesunken.

Nach MRC-Standard muss die minimale Visibilität 50% der Pixel während 1 Sekunde betragen, damit eine AdImpression abgerechnet wird. Die Visibilitätsrate in der Schweiz liegt mit den aktuellen Werten leicht unter dem internationalen Durchschnitt, der mit 63% ermittelt wurde (Display: 70 % und Mobile 57%).

Die Messung basiert auf 4.74 Mrd. AdImpressions und wurde bei den Publishern mit folgenden Tools vorgenommen: Admeira: Xandr und Google Ad Manager, Goldbach / TX Markets: Integral Ad Science (IAS) und Google Ad Manager, Audienzz: Xandr, Romandie Network: Smart Adserver, Watson: Google Ad Manager.

Die drei Verbände überwachen die Entwicklungen der Visibilität laufend und publizieren die Werte seit diesem Jahr für jedes Quartal.

Die Initiative «KMU Digital» von localsearch, Google Schweiz, Facebook und dem Branchenverband IAB Switzerland geht nach dem Auftakt im Frühjahr und grossem Anklang zweier Webinar-Tage mit rund 1000 Teilnehmern in die zweite Runde. Das Kooperationsprojekt will heimischen KMU im Hinblick auf den heissen Herbst zusätzliche Hilfestellungen bieten, so dass diese den digitalen Werbemarkt allgemein und dringende Thematiken im Spezifischen besser verstehen und wichtige Massnahmen für die Digitalisierung des eigenen Geschäfts ergreifen können. Am 16. September bieten die vier Gründungspartner zusammen mit den Presenting Partners AXA Winterthur und UBS Schweiz erneut Antworten auf dringende Fragen von KMU, wie die Digitalisierung nach der Krisenzeit zum nachhaltigen Aufschwung des eigenen Geschäfts genutzt werden kann.

Die Corona-Krise hat einen regelrechten Schub Richtung Digitalisierung ausgelöst – im Privaten ebenso wie im Geschäftsleben. Das Kaufverhalten der Konsumenten und die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten haben sich stark verändert, die Nutzung digitaler Technologien hat sich intensiviert – kurzum: Das Leben ist «digitaler» geworden. Diese Veränderungen stellen jedoch insbesondere KMU vor Herausforderungen und bergen Risiken, aber bieten auch grosse Chancen.

Diese aktuelle Situation zeigt deutlich, wie wichtig für Unternehmen aus sämtlichen Branchen und jeglicher Grösse die Digitalisierung, bzw. eine gute Online-Präsenz ist. Im Hinblick auf einen möglicherweise “heissen Herbst” will die zweite Ausgabe der KMU Digital Webinar-Reihe heimischen KMU praktische Tipps an die Hand geben, wie man diese Herausforderungen auch als kleiner Betrieb meistern kann, das Beste herausholen und das eigene Unternehmen fit für die digitale Zukunft machen kann. In spannenden Vorträgen voller praxisnahem Bezug und einfach umzusetzenden Hilfestellungen soll den teilnehmenden KMU konkrete Hilfestellungen geboten werden.

In der kostenlosen Live-Veranstaltung vom 16. September bieten erfahrene Experten von IAB Switzerland, Google, localsearch und Facebook Antworten auf Fragen zur Digitalisierung, die für jedes Unternehmen essenziell sind. Zusätzlich zu den Gründungspartnern geben Experten der zwei Presenting Partners UBS Schweiz (zum Thema “Liquiditätsplanung”), sowie von AXA Winterthur (in Kooperation mit Oneconsult zum Thema “KMU als Zielscheibe von Cyberattaken”) Inputs zu spezifischen und dringenden Thematiken, die heimische KMU gerade in der aktuellen Zeit beschäftigen. Im Zentrum des Webinars und der gesamten Initiative steht der Erfolg der KMU in der digitalen Welt.

Das Live-Webinar, welches den Auftakt einer fixen Event-Reihe darstellt, bietet einen Überblick zu wichtigen Themen im Zusammenhang mit der Digitalisierung von KMU. Neben einer Einführung in den digitalen Werbemarkt Schweiz erhalten die Teilnehmer praktische Anleitungen zu einfachen Digitalisierungmöglichkeiten für KMU, zu Werkzeugen zur Optimierung der Unternehmens-Website, sowie zum E-Mail-Marketing. Das volle Programm finden Sie auf der Webseite: kmudigital.ch

Die Initiative, zu der sich die Branchenverbände IAB Switzerland, Schweizer Werbe-Auftraggeberverband SWA und Leading Swiss Agencies LSA zusammengeschlossen haben, dient neben der Offenlegung von Visibility- und Ad-Fraud Werten in der Schweiz auch der Aufklärung zu relevanten Themen im Bereich der Transparenz im Digital Marketing. Zu diesem Zweck wird nun ein neues Whitepaper veröffentlicht, das die Facetten von Brand Safety aufzeigt.

Ende vergangenen Jahres ging die Transparenzinitiative von IAB Switzerland und SWA mit der Ankündigung der Offenlegung von Visibility-Werten in der Schweiz erstmals an die Öffentlichkeit. Ihr folgte die Publikation eines Whitepapers zu «Ad Fraud». In der Zwischenzeit wurde der Kreis der Initianten um den Agenturverband LSA erweitert und erste Zahlen sowohl zu Visibility- wie auch Ad-Fraud-Werten in der Schweiz konnten publiziert werden. Ziel der Initiative ist es, neben der angekündigten quartalsweisen Offenlegung der Zahlen der grössten Publisher und Vermarkter, allgemeine Definitionen für den Themenbereich Transparenz im Digitalen Marketing in der Schweiz zu etablieren.

Mit der Publikation des Whitepapers «Brand Safety», d.h. dem Ausspielen von Werbekampagnen auf rechts- und markenkonformen Umfeldern, legt die Transparenzinitiative der drei Verbände nun einen weiteren Grundstein bezüglich des einheitlichen Verständnisses im Themenbereich. Aufgrund nicht zu unterschätzender Folgen für den Markt sowie der betreffenden Marken ist eine allgemeine Stellungnahme dringend notwendig, um die Bedeutung von Brand Safety klar hervorzuheben. Neben der Erklärung und Abgrenzung gängiger Begriffe ist sowohl die Schaffung eines einheitlichen Verständnisses als auch die klare Verortung von Brand Safety innerhalb des digitalen Ökosystems erklärtes Ziel.

Die Schweizer Branchenverbände arbeiten bei der Initiative eng mit dem deutschen Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. zusammen. Die Definitionen des Whitepapers zu «Brand Safety», die sich in die Bereiche «Legal Safety» und «Brand Suitability» unterteilt, müssen nach Auffassung der IAB Switzerland, des LSA, des SWA und der weiteren beteiligten Vertreter des Marktes übergreifend zur Anwendung kommen, um eine Basis für Transparenz zu schaffen. Roland Ehrler (SWA) betont: «Die Werbeauftraggeber müssen ihre Marken vor negativen Einflüssen unangemessener Inhalte schützen. Lokale Verbände können mit solchen Initiativen die Rahmenbedingungen dafür verbessern.»

Download Whitepaper Deutsch

Download Whitepaper Französisch