Das neue Datenschutzgesetz: Was ändert sich? Was ist zu tun im Bereich der Werbung?

 

Am 25. September 2020 hat das Schweizer Bundesparlament die Totalrevision des Datenschutzgesetzes (DSG) verabschiedet, nachdem die letzte Differenz beim Profiling bereinigt werden konnte. Wenn Sie erfahren wollen, was sich wirklich ändert und was es im Bereich der Werbung zu tun gibt, dann nehmen Sie an unserem Webinar teil. Datenschutzexperte David Rosenthal erläutert Neuerungen und Handlungsbedarf für Medien, Agenturen und Werbeauftraggeber im Gespräch mit Rolf Auf der Maur, beide Partner des Anwaltsbüros VISCHER. Für Mitglieder ist das Webinar kostenlos.

 

Benutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen bereits vorher zu stellen: dataprivacy@vischer.com. Auch während dem Webinar besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

 

Das Webinar wird in deutscher Sprache durchgeführt und aufgezeichnet, Hier geht es zur Anmeldung.

Die Verbände IAB Switzerland, Leading Swiss Agencies LSA und der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband SWA publizieren im Rahmen ihrer Transparenzinitiative die neuesten Quartalszahlen zu den Sichtbarkeitsraten für Werbeeinblendungen sowie zu Ad Fraud. Im dritten Quartal ist die Gesamtvisibilität zwar minimal gesunken, der Bereich Mobile weist jedoch höhere Zahlen aus als zuvor. Die Ad Fraud-Werte wurden von den Publishern mit unter 2% gemessen.

Im Rahmen der Transparenzinitiative der drei Schweizer Werbeverbände werden erneut die Visibiltätsraten der grossen Vermarkter und Publisher in der Schweiz publiziert. Erfreulicherweise erreicht der Bereich Mobile eine Sichtbarkeitsrate von 61,4% (Q2: 56,5%) und hat damit den höchsten Wert in diesem Jahr erlangt. Im Bereich Desktop beträgt die Visibility-Rate im dritten Quartal 57,1% (gegenüber 66,2% im Q 2). Die gesamte Visibilitätsrate ist damit im dritten Quartal leicht von 60.8% auf 59,2% gesunken.

Die Messung basiert auf 4.22 Mrd. AdImpressions und wurde bei den Publishern mit folgenden Tools vorgenommen: Admeira: Xandr und Google Ad Manager, Goldbach / TX Markets: Integral Ad Science (IAS) und Google Ad Manager, Audienzz: Xandr, Romandie Network: Smart Adserver, Watson: Google Ad Manager. Nach IAB-Standard muss die minimale Visibilität 50% der Pixel während 1 Sekunde betragen, damit eine AdImpression abgerechnet wird.

Gleichzeitig publizieren die grossen Schweizer Medienhäuser und Vermarkter ihre aktuellen Zahlen zu Ad Fraud. Hier kann ein leichter Anstieg im Vergleich zum vorherigen Quartal festgestellt werden. Insgesamt liegen aber alle Schweizer Medienhäuser unter 2%.

Weitere Informationen sowie Publikationen zu der Transparenzinitiative stellen die Verbände unter www.iab-switzerland.ch, www.leadingswissagencies.ch bzw. www.swa-asa.ch zur Verfügung.

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Nachdem eine Besserung der Situation in Bezug auf Live-Veranstaltungen bis auf Weiteres nicht in Sicht ist, hat sich die IAB Switzerland entschlossen, ihre Konferenz DEX20 auf nächsten Herbst zu verschieben. Bereits erworbene Tickets werden zurückerstattet.

Ein spannendes Programm, motivierte Sponsoren und eine tolle Location hätten einen besonderen Event für die Digital Marketing Branche garantiert. Die Digital Experience Konferenz lebt jedoch neben den Vorträgen auf der Main-Stage von vielen kleinen Formaten wie den Masterclasses oder den Workshops und vom persönlichen Austausch in den Lounges oder bei der Aftershow-Party. Da das Konzept aufgrund der aktuellen Lage nicht realisierbar wäre, hat man sich bei der IAB Switzerland schweren Herzens entschlossen, den Event in diesem Jahr abzusagen.

Als Zeitpunkt für die nächste Durchführung der Digital Experience Konferenz DEX wird der Herbst 2021 angestrebt. Bis dahin sollte sich die Situation in Bezug auf Grossveranstaltung gebessert haben. Auch die zahlreichen Sponsoren begrüssen die Verschiebung der Konferenz in den nächsten Herbst.

Für die Studie, die die Verbände IAB Switzerland, Leading Swiss Agencies (LSA) und Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) in Kooperation mit zulu5 im ersten Halbjahr 2020 durchgeführt haben, wurden über 1 Million nationale und internationale potentiell markenschädliche Internet-Domains analysiert. Es liess sich feststellen, dass im ersten Halbjahr 2020 Werbeanzeigen von 46 % der 100 grössten Schweizer Werbetreibenden in digitalen Umgebungen geschaltet wurden, deren Assoziation als schädlich für die jeweilige Marke betrachtet werden könnte.

Brand Safety ist für die Werbeverbände IAB, LSA und SWA ein sehr relevantes Thema. So publizierten sie im Juli ein Whitepaper, das die Schaffung eines einheitlichen Verständnisses der Begrifflichkeiten rund um Brand Safety beinhaltet. Mit dem neuen Brand Safety Report, der in Kooperation mit dem auf Markensicherheit spezialisierten Unternehmens zulu5 erstellt wurde, folgt nun ein umfassender Bericht, für den digitale Werbung der 100 grössten Schweizer Werbeauftraggeber sowie exponierter Branchen hinsichtlich Brand Safety untersucht und analysiert wurde. Unterschieden wird in dem Report in Legal Safety (d.h. Werbeumfelder, die gegen Recht oder Werberichtlinien verstossen) und Brand Suitability, worunter die markenspezifischen Sicherheitsanforderungen zu verstehen sind. Die Crawler von zulu5 durchsuchten im ersten Halbjahr 2020 gemäss einem «outside-in»-Ansatz das Internet und durchkämmten Webseiten, um sie zu auditieren und zu erfassen, welche Anzeigen auf potenziell markenschädlichen Seiten erscheinen. Bei der Analyse zeigte sich, dass zwar durchaus viele Brand Safety-kritische Fälle registriert wurden, jedoch 54% der Marken nicht oder kaum exponiert waren.

Die Betrachtung verschiedener Branchen ergab, dass die Freizeitindustrie (inkl. Gaming) das grösste Risiko dabei aufwiesen, ihre digitale Werbung in markenkritischen Umgebungen zu schalten, gefolgt von Wohltätigkeit und soziale Plattformen, regierungsnahen Organisationen, religiösen/spirituellen Organisationen sowie Ausbildung/Weiterbildung. Generell konnte beobachtet werden, dass Werbetreibende, die angetrieben durch die Möglichkeiten Corona-bedingter Änderungen des Konsumentenverhaltens neu im digitalen Raum Werbung schalteten, einem höheren Risiko ausgesetzt waren in markenkritischen Umgebungen Werbung zu platzieren, als etablierte digitale Werbetreibende.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es seit 2017 aufgrund internationalen Drucks bei wichtigen Werbeplattformen (u.a. YouTube und Facebook) einige Fortschritte bezüglich der Verringerung der Gefährdung durch nicht markensichere Inhalte gab. Das Thema bleibt jedoch auch in der Schweiz eine ständige Herausforderung, weshalb die Werbeverbände mit der Transparenzinitiative weiterhin regelmässig über die aktuelle Situation in Bezug auf Brand Safety berichten werden. Ziel soll es sein, eine 100-prozentige Brand Safety zu erreichen, was das aktive Zusammenspiel aller beteiligten Akteure erfordert.

Der «Brand Safety Report» sowie das «Whitepaper Brand Safety» stehen unter www.iab-switzerland.ch, www.leadingswissagencies.ch sowie www.swa-asa.ch gratis zum Download zur Verfügung.

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Nachdem die Sichtbarkeitsraten der Werbeeinblendungen von den Verbänden IAB, LSA und SWA im Mai erstmals für die Schweiz publiziert wurden, können nun die Werte für das zweite Quartal bekanntgegeben werden. Die Werte für die Schweiz sind dabei im Vergleich zum ersten Quartal leicht gesunken.

Im Rahmen der Transparenzinitiative der drei Schweizer Werbeverbände werden erneut die Visibiltätsraten der grossen Vermarkter und Publisher in der Schweiz publiziert. Dabei lässt sich für das zweite Quartal ein leichter Rückgang feststellen. Im Bereich Desktop beträgt die Visibility-Rate im zweiten Quartal 66,2 % (gegenüber 71,1% im Q.1). Der Bereich Mobile erreicht eine Sichtbarkeitsrate von 56,5% (Q1: 61,2%). Die gesamte Visibilitätsrate ist damit von 65.1% auf 60.8% gesunken.

Nach MRC-Standard muss die minimale Visibilität 50% der Pixel während 1 Sekunde betragen, damit eine AdImpression abgerechnet wird. Die Visibilitätsrate in der Schweiz liegt mit den aktuellen Werten leicht unter dem internationalen Durchschnitt, der mit 63% ermittelt wurde (Display: 70 % und Mobile 57%).

Die Messung basiert auf 4.74 Mrd. AdImpressions und wurde bei den Publishern mit folgenden Tools vorgenommen: Admeira: Xandr und Google Ad Manager, Goldbach / TX Markets: Integral Ad Science (IAS) und Google Ad Manager, Audienzz: Xandr, Romandie Network: Smart Adserver, Watson: Google Ad Manager.

Die drei Verbände überwachen die Entwicklungen der Visibilität laufend und publizieren die Werte seit diesem Jahr für jedes Quartal.

Die Initiative «KMU Digital» von localsearch, Google Schweiz, Facebook und dem Branchenverband IAB Switzerland geht nach dem Auftakt im Frühjahr und grossem Anklang zweier Webinar-Tage mit rund 1000 Teilnehmern in die zweite Runde. Das Kooperationsprojekt will heimischen KMU im Hinblick auf den heissen Herbst zusätzliche Hilfestellungen bieten, so dass diese den digitalen Werbemarkt allgemein und dringende Thematiken im Spezifischen besser verstehen und wichtige Massnahmen für die Digitalisierung des eigenen Geschäfts ergreifen können. Am 16. September bieten die vier Gründungspartner zusammen mit den Presenting Partners AXA Winterthur und UBS Schweiz erneut Antworten auf dringende Fragen von KMU, wie die Digitalisierung nach der Krisenzeit zum nachhaltigen Aufschwung des eigenen Geschäfts genutzt werden kann.

Die Corona-Krise hat einen regelrechten Schub Richtung Digitalisierung ausgelöst – im Privaten ebenso wie im Geschäftsleben. Das Kaufverhalten der Konsumenten und die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten haben sich stark verändert, die Nutzung digitaler Technologien hat sich intensiviert – kurzum: Das Leben ist «digitaler» geworden. Diese Veränderungen stellen jedoch insbesondere KMU vor Herausforderungen und bergen Risiken, aber bieten auch grosse Chancen.

Diese aktuelle Situation zeigt deutlich, wie wichtig für Unternehmen aus sämtlichen Branchen und jeglicher Grösse die Digitalisierung, bzw. eine gute Online-Präsenz ist. Im Hinblick auf einen möglicherweise “heissen Herbst” will die zweite Ausgabe der KMU Digital Webinar-Reihe heimischen KMU praktische Tipps an die Hand geben, wie man diese Herausforderungen auch als kleiner Betrieb meistern kann, das Beste herausholen und das eigene Unternehmen fit für die digitale Zukunft machen kann. In spannenden Vorträgen voller praxisnahem Bezug und einfach umzusetzenden Hilfestellungen soll den teilnehmenden KMU konkrete Hilfestellungen geboten werden.

In der kostenlosen Live-Veranstaltung vom 16. September bieten erfahrene Experten von IAB Switzerland, Google, localsearch und Facebook Antworten auf Fragen zur Digitalisierung, die für jedes Unternehmen essenziell sind. Zusätzlich zu den Gründungspartnern geben Experten der zwei Presenting Partners UBS Schweiz (zum Thema “Liquiditätsplanung”), sowie von AXA Winterthur (in Kooperation mit Oneconsult zum Thema “KMU als Zielscheibe von Cyberattaken”) Inputs zu spezifischen und dringenden Thematiken, die heimische KMU gerade in der aktuellen Zeit beschäftigen. Im Zentrum des Webinars und der gesamten Initiative steht der Erfolg der KMU in der digitalen Welt.

Das Live-Webinar, welches den Auftakt einer fixen Event-Reihe darstellt, bietet einen Überblick zu wichtigen Themen im Zusammenhang mit der Digitalisierung von KMU. Neben einer Einführung in den digitalen Werbemarkt Schweiz erhalten die Teilnehmer praktische Anleitungen zu einfachen Digitalisierungmöglichkeiten für KMU, zu Werkzeugen zur Optimierung der Unternehmens-Website, sowie zum E-Mail-Marketing. Das volle Programm finden Sie auf der Webseite: kmudigital.ch

Die Initiative, zu der sich die Branchenverbände IAB Switzerland, Schweizer Werbe-Auftraggeberverband SWA und Leading Swiss Agencies LSA zusammengeschlossen haben, dient neben der Offenlegung von Visibility- und Ad-Fraud Werten in der Schweiz auch der Aufklärung zu relevanten Themen im Bereich der Transparenz im Digital Marketing. Zu diesem Zweck wird nun ein neues Whitepaper veröffentlicht, das die Facetten von Brand Safety aufzeigt.

Ende vergangenen Jahres ging die Transparenzinitiative von IAB Switzerland und SWA mit der Ankündigung der Offenlegung von Visibility-Werten in der Schweiz erstmals an die Öffentlichkeit. Ihr folgte die Publikation eines Whitepapers zu «Ad Fraud». In der Zwischenzeit wurde der Kreis der Initianten um den Agenturverband LSA erweitert und erste Zahlen sowohl zu Visibility- wie auch Ad-Fraud-Werten in der Schweiz konnten publiziert werden. Ziel der Initiative ist es, neben der angekündigten quartalsweisen Offenlegung der Zahlen der grössten Publisher und Vermarkter, allgemeine Definitionen für den Themenbereich Transparenz im Digitalen Marketing in der Schweiz zu etablieren.

Mit der Publikation des Whitepapers «Brand Safety», d.h. dem Ausspielen von Werbekampagnen auf rechts- und markenkonformen Umfeldern, legt die Transparenzinitiative der drei Verbände nun einen weiteren Grundstein bezüglich des einheitlichen Verständnisses im Themenbereich. Aufgrund nicht zu unterschätzender Folgen für den Markt sowie der betreffenden Marken ist eine allgemeine Stellungnahme dringend notwendig, um die Bedeutung von Brand Safety klar hervorzuheben. Neben der Erklärung und Abgrenzung gängiger Begriffe ist sowohl die Schaffung eines einheitlichen Verständnisses als auch die klare Verortung von Brand Safety innerhalb des digitalen Ökosystems erklärtes Ziel.

Die Schweizer Branchenverbände arbeiten bei der Initiative eng mit dem deutschen Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. zusammen. Die Definitionen des Whitepapers zu «Brand Safety», die sich in die Bereiche «Legal Safety» und «Brand Suitability» unterteilt, müssen nach Auffassung der IAB Switzerland, des LSA, des SWA und der weiteren beteiligten Vertreter des Marktes übergreifend zur Anwendung kommen, um eine Basis für Transparenz zu schaffen. Roland Ehrler (SWA) betont: «Die Werbeauftraggeber müssen ihre Marken vor negativen Einflüssen unangemessener Inhalte schützen. Lokale Verbände können mit solchen Initiativen die Rahmenbedingungen dafür verbessern.»

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Bei der gemeinsamen Transparenzinitiative von IAB Switzerland Association und Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA), bei der es um die Transparenz von Sichtbarkeitswerten (Visibility), Invalid Traffic Werten und Brand Safety geht, wurde ein nächster Meilenstein erreicht: die grossen Schweizer Medienhäuser und Vermarkter haben erstmalig ihre Invalid Traffic Werte veröffentlicht. Diese sind mit unter 1,5% sehr tief. Zudem ist mittlerweile auch der Verband Leading Swiss Agencies (LSA) der Initiative beigetreten.

Die Initiative der Verbände IAB Switzerland, SWA und LSA hat zum Ziel, den Marktbedürfnissen in Bezug auf mehr Transparenz in der Digitalwerbung Rechnung zu tragen. In einem ersten Schritt wurde mit den grossen Schweizer Verlagshäusern und Vermarktern die Offenlegung der Visibilitätswerte vereinbart. Nun gibt es einen weiteren Erfolg zu verzeichnen: Die grossen Medienhäusern der Schweiz werden fortan quartalsweise ihre Invalid Traffic Werte publizieren.

Invalid Traffic Erhebung bei grossen Schweizer Verlagen mit erfreulichen Resultaten
Eine Herausforderung der digitalen Werbebranche ist die Identifikation von unerwünschten Werbekontakten. Da diese nicht den Anforderungen der Buchung bzw. Kooperation entsprechen, sind Werbekunden nicht bereit, dafür zu bezahlen. Unterschieden wird zwischen unerwünschten Werbekontakten, die aus krimineller Energie heraus entstehen und daher betrügerisch sind, Sophisticated Invalid Traffic (SIVT), und solchen ohne betrügerische Absicht (z.B. Crawler-Bots wie von Google), auch General Invalid Traffic (GIVT) genannt.
Zur Verhinderung von Invalid Traffic setzen mittlerweile alle namhaften Schweizer Verlage bzw. Vermarkter Ads.txt ein. Die Initiative Ads.txt steht für Authorized Digital Sellers und wurde 2017 vom internationalen IAB Tech Lab lanciert. Mit dieser einfachen, flexiblen und sicheren Methode können Publisher und Distributoren öffentlich erklären, welche Unternehmen sie dazu autorisieren, ihr digitales Inventar zu verkaufen. Eine Liste der Schweizer Unternehmen, die bei dieser Initiative kooperieren, ist auf der Webseite der IAB Switzerland einsehbar unter www.iab-switzerland.ch/standardsundleitfaeden/ads-txt/

Die grossen Schweizer Verlage und wichtigsten Verbände setzen sich für die transparente Veröffentlichung der Invalid Traffic Werte ein
Die folgenden Schweizer Verlage bzw. Vermarkter werden ab dem 3. Quartal 2020 quartalsweise ihre Invalid Traffic Werte veröffentlichen. Die Messung erfolgt mit einem von einer anerkannten Organisation (z.B. Media Rating Council (MRC)) akkreditierten Tool der Publisher und wird durch die drei Verbände geprüft.

Die aktuellen Invalid Traffic Werte betragen:

  • Medienhäuser/Vermarkter
  • Admeira
  • Audienzz
  • Goldbach Audience
  • TX Group
  • Watson
  • Invalid Traffic in %
  • 0.02 %
  • 1.33%
  • 0.70 %
  • 0.83 %
  • 0.17 %
  • Zeitraum
  • Jan-Mrz 2020
  • Jan-Mai 2020
  • Jan-Mai 2020
  • Jan-Mai 2020
  • Jan-Mai 2020
  • Tool
  • Google / Xandr
  • Xandr
  • IAS
  • IAS
  • Google

Die unterschiedlichen Werte sind auch mit den unterschiedlichen Messtools zu erklären, d.h. die Zahlen sind nicht 1:1 miteinander vergleichbar.

Insgesamt sind die Invalid Traffic-Werte bei den grossen Schweizer Publishern erfreulich tief. Es ist daher davon auszugehen, dass es sich hier um nicht-kriminellen General Invalid Traffic (GIVT) handelt, der nie ganz verhindert werden kann.
«Im internationalen Vergleich können wir uns glücklich schätzen, dass die Invalid Traffic Werte bei uns tatsächlich vernachlässigbar tief sind. Vorausgesetzt natürlich, dass der Traffic über vertrauenswürdige Kanäle gebucht wird.», so Catherine Purgly, Geschäftsführerin des LSA.

Roland Ehrler (SWA) ergänzt: «Es ist gut zu wissen, dass die Invalid Traffic Problematik von den Schweizer Publishern ernst genommen wird. Werbeauftraggeber wollen nicht für manipulierte Werbeausspielungen bezahlen!»

In fünf Kategorien vergibt die IAB Switzerland Preise für besondere Leistung im Digital Marketing. Zum Jubiläum wird neu ein «Digital Entrepreneur of the Year» ausgezeichnet. Gekürt wird ausserdem zum zehnten Mal der «Digital Marketer of the Year» und zum vierten Mal die «Digital Agency of the Year». Eine Fachjury wählt aus den nominierten Unternehmen und Agenturen ihre Favoriten aus. Den Rahmen und Zeitpunkt der diesjährigen Award-Verleihung wird IAB Switzerland noch bekanntgeben.

 

«Bereits zum zehnten Mal können wir diesen Preis für herausragende Leistung im Schweizer digitalen Werbemarkt vergeben», freut sich Urs Flückiger, Leiter der Geschäftsstelle der IAB Switzerland. «Für die prämierten Unternehmen, Agenturen und Persönlichkeiten geniesst diese Auszeichnung jeweils einen hohen Stellenwert. Die Liste der Nominierungen war lang und die Fachjury darf nun ihre Favoriten unter den Finalisten küren. Den neuen Award Digital Entrepreneur of the Year haben wir kreiert, um die innovativen Start-up-Unternehmern, die den Digitalmarkt in der Schweiz bereichern, zu würdigen.»

 

Wahlmodus und Nominierungen und 2020

Die Awards werden in den der Kategorien Digital Marketer of the Year, Digital Agency of the Year und neu in der Kategorie Digital Entrepreneur of the Year vergeben. Eine Fachjury, zusammengesetzt aus dem IAB Vorstand und dem IAB Advisory Board sowie Vertretern des Schweizer Werbe-Auftraggeberverbandes (SWA) und von LEADING SWISS AGENCIES (LSA), wählt die Gewinner.

 

Wer hat sich 2020 für den Digital Marketer qualifiziert?

Nominiert wurden Unternehmen, die mit ihren digitalen Werbekampagnen im vergangenen Jahr aufgefallen sind: sowohl die Bandbreite der eingesetzten Massnahmen wie auch die Kreativität spielen eine Rolle bei der Beurteilung. Zu den nominierten Unternehmen für den Digital Marketing Award in der Kategorie «Digital Marketer of the Year» dürfen sich Audi, Emmi, Lidl und Rivella zählen.

 

Welche Agentur darf sich Digital Agency of the Year nennen?

Den Award verdient die Agentur, die über den gesamten Kunden- und Verkaufszyklus digitale Marketing-Massnahmen nachhaltig und strategisch einsetzt, um so den Kunden ein fortschrittliches digitales Markenerlebnis über sämtliche Touchpoints hinweg zu garantieren. Die Jury darf ihre Auswahl aus den folgenden Nominierungen treffen: ads&figures, Farner Consulting, MediaCom und Mediakanzlei.

 

Neuer Award für den «Digital Entrepreneur of the Year»

Die digitale Werbebranche hat viele spannende Jungunternehmen im Technologiebereich hervorgebracht. Die IAB Switzerland möchte diese Initiativen würdigen und verleiht deshalb neu einen Award für eine/n Start-up Unternehmer/in, der/die mit einem digitalen Geschäftsmodell den Markt entwickelt, erweitert oder verändert hat und mit seiner/ihrer Dienstleistung oder Technologie hilft, den digitalen Werbemarkt weiterzuentwickeln. Nominiert für den Award sind: Stephan Frey (attackera), Sam Lutz (drop8) und das Team Ginette Lumbiarres und Alban Grossenbacher (goTom).

 

Weitere Award-Kategorien: Digital Lifetime Award und Digital Newcomer of the Year

Neben den bereits erwähnten Awards verleiht die IAB Switzerland zwei weitere Preise, für die keine allgemeine Nominierung möglich ist. Eine Persönlichkeit, die mit ihrem Schaffen den digitalen Werbemarkt entwickelt und geprägt hat, wird mit dem Lifetime Award geehrt.

Und schliesslich kürt die IAB Switzerland wieder eine/n Digital Newcomer of the Year. Die Person qualifizierte sich durch das beste Resultat bei der Abschlussprüfung des Diplomlehrgangs «Digital Marketing Grundkurs» bei der IAB Academy im vergangenen Jahr.

 

Alle Informationen zum Digital Marketing Award sind der folgenden Webseite verfügbar: www.digital-marketing-award.ch

Die Welt befindet sich im Kommunikationswandel. Die Digitalisierung nimmt immer stärkeren Einfluss auf das Leben. Etablierte Strukturen und Lösungen müssen überdacht werden, besonders im Kommunikationsbereich. Das Weiterbildungsangebot CAS Digital Communication Excellence an der Fachhochschule Graubünden rüstet Führungskräfte für diese digitale Transformation. Nun wurde es – ein Jahr nach seiner Einführung – von der IAB Switzerland Association zertifiziert.

Im Weiterbildungsangebot CAS Digital Communication Excellence lernen die Absolventinnen und Absolventen, die Möglichkeiten der digitalen Transformation als Teil Ihrer Leadership-Strategie gekonnt zu planen, einzusetzen und zu verantworten. Gerademal ein Jahr nach der Einführung des Studienangebots an der FH Graubünden wurde dieses nun von der IAB Switzerland Association als Vertreterin der digitalen Werbebranche in der Schweiz zertifiziert.

«Uns überzeugt das Gesamtprogramm des CAS bezüglich des Aufbaus, der Themenpalette sowie der Kombination aus Theorie und Praxis», sagt Kristina Kaiser, Verantwortliche für Zertifizierungen bei der IAB Switzerland Association. Der Fokus des CAS Digital Communication Excellence liege auf Digitalisierung, Medien, Kommunikation, Marketing und Leadership. «Als Fachverband sind wir bestrebt, dass Fachwissen in diesen Themengebieten entwickelt und gefördert wird.» Die Dozierenden der FH Graubünden bezeichnet der Branchenverband IAB als «ausgewiesene Experten ihres Fachgebiets»

Rückendeckung für eigene Digitalisierungsprojekte
Das Weiterbildungsangebot der FH Graubünden richtet sich an Kommunikatorinnen und Kommunikatoren, Führungskräfte in Unternehmen, Agenturen und Medienhäusern sowie Freelancerinnen und Freelancer, die das Potenzial der digitalen Transformation für ihre Kommunikationsentwicklung voll ausschöpfen wollen. «Gerade diese unterschiedlichen Sichtweisen und der damit verbundene Austausch haben einen zusätzlichen Lerneffekt, machen den Teilnehmenden Mut und geben Rückendeckung für eigene Digitalisierungsprojekte», sagt Studienleiterin Ines Jansky.

Im ersten Jahrgang absolvierten 22 Führungskräfte aus den unterschiedlichsten Bereichen den Lehrgang an der FH Graubünden. «Der CAS Digital Communication Excellence hat mir einen tollen Überblick über die digitalen Möglichkeiten in der Marketing- und Unternehmenskommunikation gegeben», sagt etwa Patrizia Stocker, Communication Manager bei Novartis AG. Durch den Aufbau habe sie aber auch Familie und Beruf sehr gut unter einen Hut bringen können. «Der Lehrgang vermittelt komprimiertes Wissen und Methodenkompetenz für die Herausforderungen der Unternehmenskommunikation in der heutigen Zeit», betont auch Susann Davis von Sonova.

Im Oktober startet der nächste Lehrgang CAS Digital Communication Excellence an der FH Graubünden. In regelmässigen Videokonferenzen stellt Studienleiterin Ines Jansky dabei das Studienangebot vor und beantwortet Fragen.

Weitere Details:

CAS Digital Communication Excellence: fhgr.ch/dce